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Aktuelles

Ein gesunder Egoismus ist zielführend: Unter diesem Motto starten unsere Kümmerer und Kümmerinnen im neuen Jahr noch einmal richtig durch!

Das Fazit der zwei Veranstaltungen: Für ein effektives BGM sind die Kombination der drei Säulen aus Arbeitsschutz, BEM und BGF unabdingbar. Wer ehrlich agiert und auf seine eigene Gesundheit achtet, kann eine gesunde Unternehmenskultur schaffen.

Betriebliche Gesundheit war das Thema des Jahresauftaktes am 13. Und am 20. Januar – Damit schlossen wir nicht nur an den letzten Gesundheits-Workshops an, sondern erhielten nun auch weitreichende Kenntnisse der drei wichtigen Säulen für ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement.

 

Wir starteten mit einer kleinen Netzwerkübung in der schnell die Bedeutung der sozialen Ebene für die Gesundheit deutlich wurde. Doch nicht nur das: Wer eine gesunde Organisation vorantreiben und die Mitarbeitenden in ihrer Gesundheit ganzheitlich stärken will, muss bei sich selbst anfangen. Ein gesunder Egoismus ist daher unabdingbar. Nach einer aktiven Pause ging es inhaltlich an das Schwerpunktthema des Tages, der zweiten Säule des BGM: Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM). Die Gruppe erarbeitete Leitfäden für BEM-Gespräche und praxisnahen Lösungen für die Wiedereingliederung in den Arbeitsplatz. Schnell wurde den Teilnehmenden auch hier klar: Authentizität ist der Weg zum Ziel, denn nur wer ehrliches Interesse an den Mitarbeitenden im gesamten Arbeitsalltag zeigt, wird bei BEM-Gesprächen auf offene und vertrauensvolle Ohren stoßen. An diese Erkenntnis schlossen wir geeignete Methoden an, um Krankenstände zu analysieren und Ursachen zu identifizieren. Oftmals liegen die Ursachen wie bei einem Eisberg unterhalb der sichtbaren Oberfläche. Somit muss mittels eines betrieblichen Gesundheitsmanagements erst an diesen Stellschrauben gedreht werden, damit der sichtbare Teil wie langanhaltende Krankenstände minimiert werden kann.

Dies kann am Besten durch die Kombination mit der dritten Säule des BGM gelingen, der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Neben der Abgrenzung zwischen BGF und BGM konnten unsere Kümmerinnen und Kümmerer anhand von Praxisbeispielen und Möglichkeiten der steuerfreien Arbeitgeberleistungen passende Ideen für ihre Unternehmen sammeln. Anschließend wurden in Gruppenarbeiten die Ansätze der Verhaltens- und der Verhältnismaßnahmen genauer unter die Lupe genommen. Dabei bemerkten unserer Kümmerinnen und Kümmerer sehr schnell, dass die Kombination aus beiden Methoden der Schlüssel für ein effektives BGF und damit auch für ein BGM im Unternehmen ist. Genauso wichtig dafür ist die Motivation der Mitarbeitenden. Auch hier zeigte sich: Wenn man selbst als Vorbild für die Maßnahmen fungiert und einen gesunden Egoismus an den Tag legt, steigt die Bereitschaft der Belegschaft. Doch ob die Maßnahmen wirklich effektiv sind und die Spitze des Eisberges erreichen, zeigt sich erst durch eine angemessene Evaluation.