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Mentale Gesundheit fördern

In unserem Beitrag „Gesundheit im Home Office stärken“ haben Sie es vielleicht schon gelesen: Das Arbeitsschutzgesetz schreibt vor, dass Arbeitgeber*innen – sowohl am Arbeitsplatz selbst als auch im Home Office – „Gefährdungen für die psychische und physische Gesundheit vermeiden sollen“. Seit Ende 2013 ist die sog. Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GB Psyche) sogar separat explizit im Arbeitsschutzgesetz verankert.

 

Lesezeit: ca. 2 min

 

Was bedeutet das jetzt? Müssen sich jetzt alle Mitarbeitenden bei Psycholog*innen auf die Couch legen? – Nein, natürlich nicht. Es geht lediglich darum, festzustellen, ob und wie sich Beschäftigte im Betrieb wohlfühlen und was die Ursachen für etwaiges Unwohlsein sein könnten. Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen profitieren gleichermaßen von diesem Check. Arbeitgeber*innen erhalten eine Rückmeldung darüber, was bereits gut in ihrem Unternehmen läuft, aber auch, wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Diese sind oft unkompliziert umsetzbar, denn es handelt sich z.B. um Dinge wie die Kommunikation mit und unter den Mitarbeitenden. Manche Beschäftigte fühlen sich womöglich von zu vielen E-Mails, die sie im CC erhalten, gestört. Eine klare Regelung, wer wann eine Nachricht in Kopie bekommt, hilft hier bereits, diese Belastung zu verringern oder gar zu beseitigen. Aber auch Über- oder Unterforderung der Kolleg*innen kommen ans Licht. Arbeitgeber*innen finden durch die GB Psyche also heraus, wo der Schuh drückt und wie sie ihre Mitarbeitenden unterstützen können. Dies hilft allen Beteiligten, denn ein gesundes und gesundheitsförderliches Arbeitsklima – das ist schlussendlich das Ziel der GB Psyche – motiviert und stärkt die Gesundheit der Beschäftigten. Es kommt zu weniger Leistungseinbrüchen und die Gefahr an Herz-Kreislauf-Problemen zu erkranken, wird maßgeblich reduziert. Die Besonderheit besteht darin, dass Mitarbeitende von Beginn an in den Prozess eingebunden sind. Gemeinsam mit den Führungskräften werden Lösungen für die Zusammenarbeit gefunden. So können sich die Kolleg*innen aktiv einbringen.

Wie funktioniert die GB Psyche jetzt genau?

Grundsätzlich sind anonyme Befragungen oder ein Workshop sehr nützlich.

Oftmals bietet sich eine Kombination aus verschiedenen Methoden an. Doch zuvor sollten die Erwartungen geklärt werden. Welche Ziele wollen Sie persönlich mit der GB Psyche verfolgen? Was können Sie von ihr erwarten? Wie sollte sie ablaufen? Entsprechend Ihrer Bedarfe stellen wir für Sie und Ihre Mitarbeitenden individuelle Materialien zusammen und informieren auf Wunsch in einer Veranstaltungen alle Beteiligten. Anschließend finden die auf Ihre Bedarfe abgestimmten Befragungen statt. Nach dem Befragungszeitraum werten wir die Ergebnisse für Sie aus und besprechen diese mit Ihnen. In einem daran anknüpfenden Workshop leiten wir gemeinsam mit Ihnen und Ihren Beschäftigten entsprechende Maßnahmen ab. Diese halten wir für Sie in einer Dokumentation fest, damit Sie die GB Psyche vor den entsprechenden Behörden nachweisen können.

 

Mit der ATB.GB Psyche schlagen Sie also mehrere Fliegen mit einer Klappe: Als Arbeitgeber*in kommen Sie Ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach und erfahren dabei viel über ungenutztes Potenzial innerhalb Ihrer Beschäftigten. Sie fördern die mentale Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden, damit diese motiviert für und mit Ihnen arbeiten. Das steigert die Produktivität und stärkt den Zusammenhalt im Unternehmen.

 

In einem kostenfreien Erstgespräch erstellen wir Ihnen gern ein unverbindliches Angebot entsprechend Ihrer Bedarfe. Sprechen Sie uns an!