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Dialog-OFZ: Antje Dienelt vom Autoservice Demmler berichtet

Antje Dienelt ist seit 1999 Mitarbeiterin im Autoservice Demmler. Seit 2013 ist sie im Leitungsteam des Autohaus, welches sich aus der Geschäftsleitung und den Leitern der verschiedenen Abteilungen zusammensetzt. Darüber hinaus ist sie für die Personalbelange inkl. der Ausbildungsbetreuung zuständig. Sie ist daher nicht nur Ansprechpartnerin für Mitarbeitende und die Geschäftsleitung, sondern auch Vermittlerin zwischen den Ebenen. Derartige Sandwichpositionen sind nicht immer leicht auszufüllen.

Konnte das Projekt Dialog-OFZ Sie in dieser Position stärken?

 

„Das Verständnis für meine Position und die damit verbundene Verantwortung in Bezug auf die Mitarbeiterführung hat sich verbessert. Der Blick wurde vermehrt auf bereits gut laufende Dinge gelenkt, aufgrund des gegenseitigen Austausches und der positiven Wahrnehmung meiner Ideen durch die anderen Lehrgangsteilnehmer in der Gruppenarbeit.“  

 

Welche Anregungen für innerbetriebliche Maßnahmen in den Bereichen Personal, Kommunikation und Konfliktmanagement konnten Sie aus dem Projekt mitnehmen?

 

„Innerbetrieblich ist mir/uns bewusst geworden, dass die unterschiedlichen Generationen Unterschiede in der Mitarbeiterbindung erfordern. Die Konfliktstufen sind uns bekannt geworden. Hier fehlt leider das Anwenden / die Umsetzung im Betrieb bis jetzt, weil man selbst oft „irgendwie“ am Konflikt beteiligt ist. Vorteilig ist aber schon das Wissen um dieses Thema.“

 

Welche konkreten Maßnahmen (z.B. Briefkasten für (anonyme) Mitarbeiteranliegen) konnten nach dem Projekt umgesetzt werden?

 

„Umgesetzt haben wir die Krankheitsrückkehrgespräche. Daraus leiten sich meistens konkrete Handlungsschritte ab.“

 

Haben sich durch das Projekt Veränderungen in Motivation und Engagement der Beschäftigten und/oder der Arbeitsqualität ergeben? Wenn ja, inwiefern?

 

„Durch das Projekt habe ich persönlich mehr Sicherheit im Umgang mit Vorgesetzen und Kollegen erhalten durch viel Hintergrundwissen. Auch die vielen Ideen der anderen Teilnehmer kommen zum Teil in die Umsetzung. (Mitarbeiter die in einem Quartal nicht krank waren bekommen 0,5 Tag Urlaub geschenkt o.Ä.)

 

Motivation, Engagement und Arbeitsqualität sind schwer „messbar“ vor allem wenn sich diesbezüglich etwas positiv verändert, wird das erst spät wahrgenommen. Deshalb kann ich dazu wenig sagen.“

 

 

Wie bewerten Sie das Projekt im Ganzen (Ablauf, Material, Kommunikation)?

 

„Das Projekt war für mich sehr erfolgreich da die einzelnen Workshops in den verschiedenen Unternehmen stattgefunden haben. So habe ich persönlich viele Einblicke in Abläufe, Arbeitsbedingungen, Sauberkeit, Mittagsversorgung :), Unternehmensführungen und Strukturen erhalten. Somit kann das in der eigenen Firma Vorhandene besser geschätzt werden und Defizite erkannt werden. Sehr zielführend sind die Gruppenarbeiten gewesen, weil darin konkrete Ideen ausgetauscht wurden und eventuelle Vor- bzw. Nachteile gleich mit besprochen werden konnten. -> Die Fehler, die anderen schon passiert sind, können dadurch in der Umsetzung vermieden werden.

 

Das Projekt war sehr interessant und der Aufbau wie z.B. Länge der Workshops, Ort und Organisation ausgezeichnet.

 

Bei einer Neuauflage des Projektes wären wir gerne wieder mit dabei.“

 

Wir möchten uns dieser Stelle nochmals herzlich für die Teilnahme am Projekt sowie den ausführlichen Erfahrungsbericht bedanken und freuen uns, in der aktuell laufenden Neuauflage des Projektes wieder eine Mitarbeiterin des Autoservice Demmlers begrüßen zu dürfen!

 

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