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ZAQS - Regionales Zukunftszentrum Arbeit und Qualifizierung neu denken in Sachsen

Das ZAQS bietet sächsischen KMU Hilfe und Unterstützung, bei den individuellen Herausforderungen, die die Unternehmen haben. Dazu werden Informationen bereitgestellt, Beratungen angeboten sowie innovative Lehr-Lernkonzepte vorbereitet. Unternehmen und Beschäftigte werden befähigt, sich den modernen Herausforderungen in Wirtschaft und Arbeit zu stellen.

 

Zielsetzung

 

Die stetige Veränderung in der Arbeitswelt durch die Digitalisierung, bietet Unternehmen neue Chancen und Möglichkeiten zur Unternehmensgestaltung. Damit kann auch aktuellen Herausforderungen, wie dem Fachkräftemangel begegnet werden. Gleichzeitig entsteht jedoch auch ein Druck zur Anpassung an die neuen Entwicklungen und Technologien.

 

Um KMU in Sachsen bei ihrer eigenen Digitalisierung zu begleiten und zu unterstützen, wird das Projekt „Regionales Zukunftszentrum Arbeit und Qualifizierung neu denken in Sachsen“ (ZAQS) durchgeführt. Im Kern geht es darum, „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten und damit die Mitarbeitenden in den Unternehmen zur angemessenen Nutzung der neuen Technologien zu befähigen. Diese Unterstützung findet mehrstufig statt. Mittels eines umfassenden Wissenspools, werden lokale Beratungs-, Bildungs- und Förderangebote erfasst sowie positive Fallbeispiele und die aktuelle Situation in Praxis und Wissenschaft dokumentiert. Dieses Wissen wird für die Unternehmen auf einer webbasierten Wissensplattform aufbereitet abgebildet. So können sich Unternehmen über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in Arbeit und Wirtschaft, vor allem im Bereich Digitalisierung, informieren. Bei Bedarf, gibt es zudem ein Beratungsangebot, bei dem die Handlungsspielräume ermittelt werden. Die Beratung beginnt mit einer grundlegenden Lotsenberatung, bei der spezielle Bedarfe der Unternehmen definiert werden. Darauf aufbauend, wird eine umfangreiche Zukunftsberatung angeboten, bei der konkrete Lösungsansätze aufgezeigt werden. Im nächsten Schritt werden innovative Lehr- Lernkonzepte (iLLK) eingesetzt, um Selbstlern-, Gestaltungs-, und Medienkompetenzen unter den Beschäftigten zu entwickeln. Die Erfahrungen aus den Beratungen und dem Einsatz der iLLK, fließen erneut in den Wissenspool ein. Dadurch werden die verwendeten Instrumente laufend angepasst und verbessert.

 

Für die regionale Abdeckung verfügt das ZAQS über vier Standorte: Chemnitz (Hauptsitz), Dresden (Sitz der Projektleitung), Leipzig und Görlitz.

 

Ergebnisse

 

  • Die Wissensplattform ermöglicht für alle sächsischen Unternehmen einen niedrigschwelligen Einstieg in Themen wie Digitalisierung und Kompetenzentwicklung.
  • Für die KMU werden über 700 Lotsenberatungen und über 150 Zukunftsberatungen durchgeführt, die Informationen geben und Lösungsstrategien aufzeigen.
  • Im Rahmen des Projektes werden fünf iLLK in insgesamt über 50 KMU erprobt. Dabei erlernen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sächsischen Unternehmen neue Kompetenzen zur Bewältigung des digitalen Wandels.
  • Durch die Unterstützung des Projekts ZAQS werden Unternehmer und Beschäftigte befähigt, zusammen eine eigene Zukunftsstrategie für das KMU zu entwickeln und umzusetzen.

 

Laufzeit: 01.11.2019 bis 30.06.2022

 

Ansprechpartner:

Herr Prof. Dr.-Ing. Michael Uhlmann

Tel.: 0371 / 369 58 13

Mail: uhlmann(at)atb-chemnitz.de

 

Tobias Sanders

Tel.: 0371 / 369 58 16

Mail: sanders(at)atb-chemnitz.de

 

 

Förderung

Das Projekt „Zentrum digitale Arbeit“ wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds und ergänzend durch den Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium für Wirt­schaft, Arbeit und Verkehr, gefördert.