Prompting-Spickzettel in der Personalarbeit: Unterstützung dort, wo Zeit knapp ist
Personalarbeit wird komplexer – gleichzeitig fehlen in vielen Betrieben Zeit, spezialisierte HR-Rollen oder freie Kapazitäten. Genau hier können KI-gestützte Werkzeuge unterstützen: nicht als Ersatz für Entscheidungen, sondern als praktische Helfer im Arbeitsalltag.
Im Projekt Eingefädelt beschäftigen wir uns deshalb damit, wo KI in der Personalarbeit heute sinnvoll einsetzbar ist – realistisch, rechtssicher und ohne Techniküberforderung.
Wobei KI konkret helfen kann
KI-Tools können Personalverantwortliche und Führungskräfte insbesondere bei vorbereitenden und strukturierenden Aufgaben entlasten, zum Beispiel:
- Entwürfe für Stellenanzeigen oder interne Ausschreibungen
- Strukturierung von Mitarbeitenden- und Entwicklungsgesprächen
- Zusammenfassung von Informationen für Führungskräfte
- Unterstützung bei Onboarding-Unterlagen, Leitfäden oder Checklisten
- Aufbereitung von Wissen für Übergaben oder Dokumentation
Wichtig ist dabei: Die fachliche Einordnung, Entscheidung und Verantwortung bleiben beim Menschen. KI kann vorbereiten – entscheiden muss der Betrieb selbst.

Abb.: Vorschau auf das Faktenblatt KI entlang des Employee Lifecycle (© https://edihprodigital.eu/de)
Orientierung statt Tool-Dschungel: Faktenblatt & Schulungen
Eine hilfreiche Orientierung bietet das Faktenblatt „KI entlang des Employee Lifecycle“ aus dem Umfeld des European Digital Innovation Hub (EDIH) pro_digital. Es gibt einen kompakten Überblick zu den meist genutzten Einsatzmöglichkeiten von KI in der Personalarbeit, inklusive Prompting Spickzettel. Als Ansprechperson steht Ihnen Frau Henrike Homeyer aus dem Projekt zur Verfügung, die uns dieses Faktenblatt dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat.
Darüber hinaus bietet das EDIH pro_digital passende Online-Schulungen und Veranstaltungen, in denen konkrete Tools vorgestellt und eingeordnet werden – praxisnah und verständlich.
Online-Schulungen des EDIH pro_digital:
https://edihprodigital.eu/de/events
KI kann vorbereiten – entscheiden muss der Betrieb selbst
Im Projekt Eingefädelt verstehen wir KI als Werkzeug der Personalarbeit, nicht als Selbstzweck. Sie kann helfen, Zeit zu sparen, Prozesse klarer zu strukturieren und Personalthemen besser vorzubereiten – gerade dort, wo im Tagesgeschäft sonst wenig Raum bleibt.
Ob und wie KI sinnvoll eingesetzt wird, hängt immer vom Betrieb, den Prozessen und den Menschen ab. Genau diese Einordnung ist Teil der von uns begleiteten Praxisprojekte mit Unternehmen.
Jetzt neu:
Inhouse-Workshop für wirksame Personalprozesse
Maßgeschneidert für Ihren Betrieb – z. B. Erfahrungssicherung und kompetenzbasierte Nachwuchsförderung.
Unsere Inhouse-Schulungen im Raum Sachsen

Das Projekt „Eingefädelt, zugeschnitten und verwoben – Fachkräfte gewinnen und sichern in der Textilbranche“ wird im Rahmen des Programms "Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftliche gestalten: Weiter bilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Verknüpftes Projekt

Eingefädelt - Gemeinsam stark durch Personallotsen
Unternehmen bietet sich die Chance, z.B. aus der Textilbranche, gemeinsam die Fäden für eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft zu spinnen. Durch partizipative Ansätze, praxisnahe Lösungen und gezielte Vernetzung wird der Grundstein für eine zukunftssichere Personalpolitik gelegt.


