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Schnelle Fakten rund um Künstliche Intelligenz für KMU

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in kleinen und mittelständischen Unternehmen ist von Mythen umrankt. Wir geben Ihnen mit zwei neuen Fact Sheets die wichtigsten Hintergrundinformationen für Ihr Unternehmen.

Der Einsatz künstlicher Intelligenz stößt in deutschen Unternehmen noch immer auf Hindernisse. Selbst wenn eine ausreichende Datenbasis im Unternehmen vorhanden ist, kann der Erfolg auch an der erforderlichen Offenheit bei Führungs- und Fachkräften oder der notwendigen fachlichen Expertise scheitern (vgl. Seitz, Willbold & Haiber 2022). Um den Einstieg und das Kennenlernen der neuen technologischen Möglichkeiten zu erleichtern und auszubauen, stellen wir Ihnen heute zwei unserer neuen Fact Sheets vor.

 

Es gibt eine Vielzahl an Begrifflichkeiten, die mit „Künstlicher Intelligenz“ umschrieben werden. Für die Prüfung der Einsatzmöglichkeiten im eigenen Unternehmen und insbesondere der internen und externen Fachleute, die hinzugezogen werden müssen, spielt es eine große Rolle, wie Sie diese Technologie einsetzen wollen. Denn ebenso wie eine CNC-Maschine von einer konventionellen Maschine oder eine umformende von einer trennenden Werkzeugmaschine unterschieden werden kann, können auch Technologien der Künstlichen Intelligenz für vielfältige Zwecke eingesetzt werden. Je nach Einsatzgebiet sind auch die Arbeitsabläufe anzupassen oder Fachkräfte zu qualifizieren. Unsere Fact Sheets zeigen Ihnen, worauf Sie dabei achten sollten.

 

Mit dem Fact Sheet „Wissen für KMU – Künstliche Intelligenz. Nutzen und Anwendungsgebiete“ erklären wir Ihnen, worum es bei der neuen Technologie geht. Wir zeigen Ihnen, dass auch Sie in Ihrem Alltag auf Dienstleistungen zurückgreifen, die mit Hilfe von solchen Expertensystemen programmiert wurden. Zur besseren Einschätzung der Einsatzmöglichkeiten zeigen wir Anwendungsgebiete in verschiedenen Abteilungen von KMU auf, wo die erfolgreiche Nutzung der Technologie bereits gelungen ist (siehe Abbildung).

Für die Einschätzung der Chancen und Herausforderungen für Ihr Unternehmen greifen wir auf Wissen aus Beratungen mit KMU sowie einer umfangreichen Studienanalyse zum Thema zurück. Klar ist: Um die Vorteile nutzbar zu machen, muss der ein oder andere neue Weg gegangen werden. Alle Mitarbeitenden müssen einbezogen werden, um Vorbehalte abzubauen und KI als Erweiterung des Kompetenzbereichs zu verstehen.

 

Wie das gelingen kann, zeigt unser zweites Fact Sheet „KI im Unternehmen einsetzen - agile Labteams helfen“. Eine neue Technologie in Ihre betrieblichen Prozesse integrieren, Mitarbeitende beim begleitenden Kompetenzerwerb motivieren und die betrieblichen Ressourcen nicht aus dem Blick verlieren, das kann mit einer gut abgestimmten Teamarbeit in agilen Labteams gelingen. Der Vorteil: Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen sowie externe Fachleute testen direkt am konkreten Arbeitsplatz, wie Ihnen die Expertensysteme helfen können, Abläufe schlanker oder effizienter zu gestalten. Anpassungen an bestehende Prozesse oder betriebliche Herausforderungen durch das Feedback der fachlichen oder geschäftsführenden Leitung führt das Labteam ebenfalls direkt durch. Hierbei können Ihre Mitarbeitenden zeigen, was in Ihnen steckt und mit kreativen und neuen Ideen rund um den eigenen Arbeitsplatz glänzen. Gleichzeitig werden auch Sie als Führungspersönlichkeit herausgefordert, diese neue Art des gemeinsamen Werkelns kennen zu lernen. Am Ende dieses Erprobungsprozesses halten Sie eine funktionierende und für Sie passende Lösung in den Händen. Eine Erweiterung ist denkbar und sinnvoll. So kann beispielsweise die Fehlererkennung an Bauteilen mit einem Algorithmus für die Simulation von Produktverhalten ergänzt werden, deren Prognose für einige Bauteile bereits jetzt vorgeschrieben ist.

 

Zum Einsatz kommen diese agilen Labteams bereits im Projekt Perspektive Arbeit Lausitz, wo KMU aus Sachsen und Brandenburg bei der Umsetzung von Expertensystemen sowie Mustererkennung in konkreten Anwendungsfällen begleitet werden. Auch Sie können sich über die Möglichkeiten für Ihr Unternehmen informieren. Bei der kostenfreien Transferveranstaltung am 07.07.2022 in Bischofswerda sehen Sie die Technologie in Form eines Demonstrators im Einsatz. Ferner sind die Expert:innen aus Arbeitsgestaltung, Robotik, IT und Gesundheitswissenschaften vor Ort und beantworten Ihre Fragen. Sprechen Sie uns an!

 

Ihre Ansprechpartnerin für das Projekt

 

Claudia Graf-Pfohl

Tel.: 0371 / 369 58 17

Mail: graf-pfohl(at)atb-chemnitz.de

 

 

Förderung

Das Projekt „Perspektive Arbeit Lausitz” wird im Rahmen der Förderrichtlinie „Zukunft der Arbeit: Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung. Erste Wettbewerbsrunde: Gestaltung neuer Arbeitsformen durch Künstliche Intelligenz“ im Programm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Veranstaltungen

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