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InTeLeMat: Kompetenzen und Produktion intelligent und flexibel vernetzen – Lernsysteme in der Matrixproduktion

Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz sowie vier Unternehmen bearbeitet die ATB ab dem 01.10.2022 das Verbundvorhaben „Informell, technikunterstützte Lernsysteme in der Matrixproduktion (InTeLeMat)“. Ziel ist die Erarbeitung eines Methodenbaukastens, mit dem Lerngelegenheiten als feste Weiterbildungsmöglichkeiten in Produktionsprozesse flexibel integriert werden können.

Hintergrund

Vor dem Hintergrund gestiegener Flexibilitätsanforderungen in der Produktion sind kleine und mittelständische Unternehmen und deren Mitglieder vor erhebliche Herausforderungen gestellt. In der Regel fehlen Ressourcen, v.a. die Zeit der Mitarbeitenden, Veränderungen erfolgreich umzusetzen. Hinzu kommt die notwendige Anpassungsfähigkeit im Zuge des Fachkräftemangels, die eine effiziente Einarbeitung und Weiterbildung erschwert.

 

AUFGABENSTELLUNG

Im Rahmen des Projektes InTeLeMat wird ein Methodenbaukasten erarbeitet, mit dem beschrieben wird, wie eine arbeitsplatznahe und -integrierte Kompetenzentwicklung in der Matrixproduktion ermöglicht wird. Es gilt innerhalb des Spektrums Mensch, Technik und Organisation zu erfassen, wie Lerninhalte handhabbar und transparent gestaltet sein müssen, damit sie die Kompetenzentwicklung von Menschen an den Maschinen einfach und wirkungsstark unterstützen. Die Nutzung der Flexibilitätsvorteile der Matrixproduktion sind nur möglich, wenn Unternehmens- und Kommunikationskultur in die Betrachtung einbezogen werden. Beteiligt werden daher nicht nur Werkende als Fachpersonen auf dem Shopfloor, sondern auch Führungskräfte der Unternehmen.

 

Die ATB übernimmt dabei folgende Aufgaben:

 

  • Beratung und Begleitung der Unternehmen
  • partizipative Bedarfs- und Anforderungsanalyse
  • Entwicklung von Schulungsangeboten hinsichtlich Kompetenzentwicklung, Führungsverhalten, agiler Teamarbeit, digitaler Lernassistenz
  • Mitarbeit an der Entwicklung eines Methodenbaukastens für arbeitsplatznahe oder -integrierte Kompetenzentwicklung
  • Auswertung und Transfer der Erprobungen aus den Unternehmen in die Breite

 

Nutzen

Im Ergebnis werden betriebsgerechte Lernlösungen erarbeitet und erprobt, die eine alltagsnahe Kompetenzentwicklung in betriebliche Abläufe auf dem Shopfloor integriert. Unternehmen werden befähigt, das flexible Produktionssystem Matrixfertigung mit einer flexiblen Kompetenzentwicklung zu kombinieren. Durch den beteiligungsorientierten Ansatz wird die Akzeptanz der Werkenden gewährleistet.

 

Laufzeit

01.10.2022 – 30.09.2024

 

Ansprechpersonen

Herr Prof. Dr.-Ing. Michael Uhlmann

Tel.: 0371 / 369 58 13

Mail: uhlmann(at)atb-chemnitz.de

 

Tobias Sanders, M. A.

Tel.: 0371 / 369 58 16

Mail: sanders(at)atb-chemnitz.de

 

Claudia Graf-Pfohl, M. A.

Tel.: 0371 / 369 58 17

Mail: graf-pfohl(at)atb-chemnitz.de

 

Partnerunternehmen

Das Projekt wird gemeinsam mit erfahrenen Entwicklungs- und Anwendungspartner:innen aus Sachsen und Baden-Württemberg bearbeitet.

 

 

Förderung

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den Programmen „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ und „Innovation & Strukturwandel“ (Förderkennzeichen: 02L21B521) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin / beim Autor.

 

Fördernummer

02L21B521